Tag Archive: battlefield


Comic heut nicht, comic morgen. (Joke courtesy of gamona.de)

Wir reden diesmal über die News der San Diego Comic Con, unter Anderem Marvel Heroes, das neue (und erste) Deadpool Game und über das Material zu Injustice: Gods Among Us (das DC-Prügelspiel). Age of Chivalry wird zu einem eigenen Spiel namens Chivalry: Medieval Warfare, Battlefield 4 wurde versehentlich angekündigt und EA kann sich geistig nicht von Mirror’s Edge 2 trennen.

Auch hier nochmal: Die nächsten zwei Wochen gibt es keinen Podcast, wir machen nämlich Urlaub. Hört doch einfach nochmal ein paar alte Folgen! Oder vertreibt Euch die Zeit, indem Ihr uns Bargeld schickt oder so!

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ATHENA! YOU LIED TO ME! ARRRRR! I AM ANGRY!

In Folge 29 des Random Encounter reden wir über – Überraschung – God of War: Ghost of Sparta für die PSP. Aber auch über die aktuelle News und derer gab es nicht wenig: Dragon Age 2 bekommt in Vorbereitung auf den Release ein Facebook-Spiel namens Dragon Age Legends.

Außerdem verrät uns BioWare Details zum PS3-Port von Mass Effect 2 und äußert sich zu Teil 3 der Sci-Fi-Saga. Assassin’s Creed: Brotherhood bekommt zudem bereits am Releasetag DLC und der Erscheinungstermin von Darksiders 2 wird verschoben. Schließlich gab es noch die Ankündigung von The Cursed Crusade, dem quasi Demon’s Souls-Nachfolger und von Battlefield Play4Free.

Wie immer gibt es den Podcast auch als .mp3 auf dem Blog und auf iTunes. Wir freuen uns auf euer Feedback – viel Spaß!

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Teil 1/2:

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Wie bereits angekündigt habe ich mir Fat Princess für die PS3 gekauft – 15€ hat das Spiel gekostet. Das war es allemal wert, Fat Princess macht nämlich richtig Spaß – sofern der Verbindungsaufbau klappt.

Da wären wir auch direkt bei meinem größten Kritikpunkt: Es kann schonmal mehrere Minuten dauern, bis die Verbindung zu einem Spiel steht. Oft bricht der Vorgang vorher ab und man landet wieder im Hauptmenü. Das ist ärgerlich und wird hoffentlich noch verbessert. Abgesehen davon ist Fat Princess das erwartet tolle Multiplayer-Spiel. Stellt euch einen Mix aus Battlefield, WoW-Schlachtfeldern und Capture the Flag vor, das Ganze dann noch quietschbunt und auf Speed. Achtung: Ich gehe hier ausschließlich auf den Multiplayer-Modus ein.

Wie laufen die Partien ab? Jedes Team (bestehend aus bis zu 16 Spielern) startet zu Beginn in seinem Schloss. Dort gilt es für jeden Spieler, sich eine Klasse auszusuchen. Das geschieht, in dem man einen der Hüte aufsetzt, die im Schloss verteilt sind. Zur Wahl stehen die Klassen Krieger, Bogenschütze, Priester, Magier und Arbeiter. Die Arbeiter bauen Holz und Erz ab, was für Schlossausbauten benötigt wird. So lässt sich beispielsweise ein Katapult bauen, mit dem man sich hinter die feindlichen Linien schleudern kann. Jede Klasse lässt sich außerdem einmal upgraden, wofür ebenfalls die Arbeiter zuständig sind. Nach einem Upgrade wechselt man per Knopfdruck zu einer Alternativ-Klasse. Der Priester kann dann beispielsweise Leben aussaugen, statt heilen. Der Arbeiter kann nach dem Upgrade Bomben werfen, was ihn auch im Kampf nützlich macht usw..

Auf jeder Karte stehen Türme, die, ähnlich wie Flaggen in Battlefield, erobert werden können. Nach der Eroberung dienen die Türme u.a. als zusätzlicher Lagerplatz für Ressourcen. Je nach Spielmodus bringen sie auch wertvolle Punkte, die zum Sieg verhelfen. In Fat Princess gibt es nämlich neben den zwei Prinzessin-Entführ-Spielmodi auch Team Deathmatch und Invasion (Türme erobern). Die Partien ohne Prinzessin sind meist wesentlich schneller vorbei – Spaß machen sie aber alle, auch wenn gerade die Modi mit Prinzessin in einer Random-Gruppe sehr langwierig sein können. Nur mit Teamwork ist man in Fat Princess wirklich erfolgreich. Ausgeglichene Klassenbalance und taktisches Vorgehen werden belohnt. Große Ungereimtheiten in der Klassen- balance sind mir bisher nicht aufgefallen. Etwas ärgerlich: In Fat Princess gibt es ausschließlich Voice-Chat zur Kommunikation. Der wird nur kaum genutzt. Ein Text-Chat wie etwa in Little Big Planet wäre sehr schön gewesen.

Die Präsentation von Fat Princess ist sehr schräg. Die putzige Comic-Grafik steht im Kontrast mit dem hohen Gewaltgrad. Die Stimmen der Charaktere und des Ansagers sind gelungen. Insgesamt hat Fat Princess einen sehr amüsanten, eigenen Stil gefunden. Musikalisch hätte allerdings etwas mehr Abwechslung drin sein können. Toll: Man schaltet im Laufe des Spiels Gestaltungssmöglichkeiten für seinen Charakter frei. Pinker Bart und Zöpfe? Kein Problem!

Fat Princess ist ein sehr witziges Team-Spiel, das einen gelungenen Mix aus Zugänglichkeit und Komplexität findet. Es macht einen Heidenspaß, wenn man in’s Schloß des Gegners eindringt und es schafft, die Prinzessin über’s Spielfeld zu schleppen oder wenn man sich im Deathmatch einfach nur einen chaotischen Kampf liefert. Nette Details runden das Ergebnis ab. Der Menüpunkt für SinglePlayer heißt beispielsweise “Play With Yourselve”, der Charakterausbau “Get Fabulous”. Nach einem Sieg wird der beste Spieler zum Sensenmann und tötet Gegner mit nur einem Schlag, bevor die nächste Runde beginnt. Und schaut euch unbedingt mal die Credits an!

Fat_Princess

Mirror's Edge

Mirror’s Edge (PC) ist günstig, nur noch knapp 20€ kostet das Ego Jump & Run von Battlefield Entwickler DICE – da hab ich jetzt auch zugeschlagen. Mit Sam & Max Season 2 bin ich nämlich inzwischen durch (die Season ist super, Adventure Fans sollten zuschlagen!) und die Motivation in WoW geht so langsam auch wieder flöten. Da kam mir das Angebot gerade recht.

Die Demo von Mirror’s Edge hatte mich damals positiv überrascht, aber aufgrund der extrem kurzen Spielzeit und anderer Titel die zu der Zeit erschienen habe ich es mir erst jetzt zum Budget-Preis geholt. Und tatsächlich: Nach nicht einmal 5 Stunden scrollten die Credits über’n Bildschirm. 5 Stunden puren Adrenalinrauschs – Mirror’s Edge erzeugt durch die Ego-Perspektive, die waghalsigen Manöver und die fantastische Soundkulisse eine packende Atmosphäre. Da man ständig verfolgt wird, hat man stets die Gefahr im Nacken und muss schnell den richtigen Weg zum Ziel finden. Sollte es eng werden, kann man die Gegner auch entwaffnen und anschließend im Feuergefecht ausschalten. An einigen Stellen muss man sogar die Gegner konfrontieren – leider! Mir wäre es wesentlich lieber gewesen, wenn man immer die Möglichkeit gehabt hätte, die Feinde auszu- manövrieren. Zumal die Shooter-Passagen nicht wirklich gelungen sind. Aber auch beim Parcour ist nicht alles perfekt – oft ist der Weg nicht wirklich klar und Faith springt gern mal ins Leere, statt an den rettenden Vorsprung. Bevorzugt, wenn sie an Rohren klettert (vielleicht geht das aber auch nur mir so….). Worauf läuft das hinaus? Viel Trial & Error und ein wenig Frust.

Die Story rund um die Runner und die finsteren Organisationen der Stadt ist okay, fesselt aber nicht wirklich. Sämtlichen Charakteren fehlt die Tiefe und generell bleibt die Geschichte eher flach. Die Präsentation von Mirror’s Edge ist dafür fast durchgehend gelungen. Mir gefällt der simple Grafikstil, lediglich die Comic Sequenzen sind nicht nach meinen Geschmack. Umso besser sind dafür Musik und Soundkulisse! Insgesamt ist Mirror’s Edge eine gute, wenn auch kurze Neugründung eines Subgenres, das hoffentlich fort- gesetzt wird. Für einen Nachfolger wünsche ich mir dann eine spannendere Story, weniger Kampf und mehr vom gelungenen Parcour – schließlich hat Rennen in einem Videospiel noch nie zuvor so viel Spaß gemacht wie in Mirror’s Edge.

mirrorsedge