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Gut, wir sind wahrscheinlich alle gerade dabei, die Scherben des Playstation Networks zusammenzukehren und hektischst unsere sämtlichen Passwörter zu ändern, aber falls ihr doch noch Lust auf etwas Ablenkung und Unterhaltung habt, folgt nun das Item der Woche.

Es handelt sich um einen Animationskünstler, der bereits seit einigen Jahren durch’s Netz geistert und sich hauptsächlich damit beschäftigt, comicartige Sprites anzufertigen. Sein Name ist Paul Robertson und wenn ihr ihn bereits kennt, dann wahrscheinlich daher, daß er die Sprites und Animationen für das großartige Scott Pilgrim vs. The World Game gemacht hat. Doch Paul hat noch wesentlich mehr zu bieten, so veröffentlicht er über Livejournal regelmäßig äußerst kreative (und manchmal leicht verstörende) Figurenkonzepte. Einige Kurzfilme hat er ebenfalls angefertigt, wie zum Beispiel das großartig betitelte Pirate Baby’s Cabana Battle Street Fight 2006.

Ich weiß, wir haben schon das Scott Pilgrim Spiel, aber: Ich will das hier auch. Ich würde das Video gerne direkt einbetten, aber entweder spinnt Youtube zur Zeit oder ich.

(Vorsicht: Das Video [und PRs Stil allgemein] ist nicht für völlig Zartbesaitete. Wer die Babymonster in Dead Space geschmacklos und verstörend fand, sollte auch hier zweimal überlegen, ob er guckt.)


Jetzt gibt es auch meine Review zu Capcoms neuem Prügelspiel Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds, sowohl in Text- als auch in Videoform!

Beides findet ihr wie immer auf Funload.de – das Video ist außerdem hier eingebettet. Wie bei den Video-Reviews üblich, stammt der Schnitt von mir, Sprecher ist mein Kollege David. Schaut es euch an und verratet uns, was ihr von der bunten Japano-Schlägerei haltet – viel Spaß!

Hier geht’s zum Marvel vs. Capcom 3 Test

Ah, Fantrailer. Zwar gelingen die Versuche, verschiedenen Franchises Ehre zu erweisen nicht immer, aber wenn sie gelingen, ist es immer wieder eine Freude und oftmals eine Überraschung: Nicht nur die Hingabe der treuen Anhänger ist bemerkenswert, oftmals ist auch gerade die Qualität der entstandenen Werke verblüffend. Womit wir beim Item der Woche wären.

Street Fighter: Legacy ist ein verhältnismäßig kurzer Film, der einen Kampf zwischen den Prügelikonen Ryu und Ken darstellt. Die Macher setzen dabei auf ihr eigenes Martial Arts Talent, einige ansehnliche Spezialeffekte, insgesamt düstere Atmosphäre und VIIIELE Zeitlupeneffekte. Wir bezweifeln, daß sich (bei allem Talent) ein abendfüllender Street Fighter Film daraus machen ließe, aber im dreiminütigen Format klappt es prima und ist ca. 92 Bazillionen mal unterhaltsamer als der Live Action Film von 1994. Oder, ihr wisst schon, diese Jungs und Mädels hier.

Wetten, ich schaffe es nicht, diesen Text zu schreiben, ohne ein blödes Wortspiel mit Hunden zu machen? Wir werden sehen.

Für alle von euch, die Dead to Rights nicht kennen…also vermutlich für euch alle, ein paar Hintergrund-Infos. Die Reihe ist seit acht Jahren unterwegs, als das erste Spiel exklusiv für die Xbox erschien, bevor es letzten Endes geportet wurde. Warum es überhaupt einen Port erhielt grenzt an ein Wunder, denn im Grunde mochte das Spiel keiner. Es beeindruckte technisch nicht gerade, die Kamera funktionierte nicht gut, die Mechaniken gefielen nicht – das Spiel hatte nur ein einziges herausstechendes Merkmal. Dieses Merkmal hatte vier Pfoten, Flöhe und Hunger auf stinkendes Fleisch in Gelee. Tatsächlich: Ohne Shadow, der ein Husky oder Malamuth oder eine andere dieser Schneetölen ist, wäre die Reihe schon damals auf den Hu… ha, da wäre es doch beinahe passiert.

Scheinbar wurde das Spiel von Chappi oder so gesponsort, denn in den nächsten Jahren erhielt es eine Fortsetzung und zwei Handheld-Spinoffs. Dann war vier Jahre lang Ruhe und jetzt kriegen wir Dead to Rights: Retribution in den Napf geklatscht. Hat sich etwas getan? Konnte aus der durchaus guten Prämisse „Ein Mann und sein Hund“ ein ebenso gutes Spiel herausgeholt werden? Mal schauen.


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