Tag Archive: Gamona


Ich habe es bislang nicht für wahnsinnig erwähnenswert gehalten und daher nicht angesprochen, aber jetzt muss ich mich einfach mal unverschämt im Ruhm sonnen. Folgendes.

Das Spieleportal krawall.de (für das ich, manche werden es mitbekommen haben, seit kurzem hin und wieder schreibe) hatte kürzlich eine schöne Idee: Zwischen all den Jahresrückblicken und Spielvergötterungen fanden sie, daß Spielejournalisten nicht hinreichend geehrt werden. Man entschloss sich, einen besonderen Preis zu verleihen, den “Warmen Händedruck 2010 (TM)”. Dazu suchte sich der sympathische Kellerkindverein um Chefredakteur André Peschke putzige Artikel der Konkurrenz, von anderen Spieleseiten also, und nominierte pro Seite einen Text. Die Leser durften dann abstimmen, welcher der rundum gelungenste sei. Ihr ahnt, worauf das hinausläuft.

Ja, für gamona.de ging einer meiner Texte ins Rennen (meine Top 10 mit dem Thema “Die absurdesten Zensuren”) und hat jetzt doch tatsächlich bei der Abstimmung mit immerhin 27% Stimmenanteil gewonnen. Kein Grund, völlig abzuheben (na gut, vielleicht schreib ich meiner Mutter, daß ich entgegen ihrer Behauptung doch kein Vollversager bin), aber doch Anlass genug, mich sowohl bei Krawall als auch bei deren Lesern herzlich zu bedanken. Ihr rockt, die einen wie die anderen.

Ich fühle mich geehrt und beschämt, auch und gerade, wenn ich sehe, welch interessante und kreative Artikel mein Gekritzel über das unheimlich originelle Thema “Zensuren” da abgehängt hat. Ich möchte euch allen dringend empfehlen, die anderen Texte, die an der Abstimmung teilgenommen haben, ungeachtet ihres Themas zu lesen. Sie sind, jeweils auf ihre Art, allesamt Perlen. Meine Top 10 natürlich auch, ist ja klar, also lest die gefälligst auch.

Ich muss aber zugeben, daß mein Text das vielleicht herkömmlichste Thema hatte. Von unverblümt investigativen Höchstleistungen (“Peinliche Posse um den Deutschen Computerspielpreis” – Thomas Lindemann, Welt Online) über herzerwärmende Nostalgie (“Jeder David sucht seinen Goliath”, eine kleine Abhandlung über Bossgegner – Jingleball, Polyneux) bis hin zu überfälligen Vorstellungen extrem innovativer Indiespiele (“Sleep is Death” – Jan Bojarin, Eurogamer – wobei ich darauf hinweisen möchte, daß wir dieses Spiel “das keine Sau kennt” auch geehrt haben ^^) ist für jeden etwas dabei. Klasse geschrieben sind die Artikel sowieso. Das beschämt mich noch mehr als ohnehin schon, macht mich aber, ich kann es nicht leugnen, auch stolz und glücklich.

Nochmals: Vielen Dank. Und jetzt entschuldigt mich, das Postfach meiner Mutter wartet auf ein gehässiges “SIEHSTE?!”

Emily the Strange ist dieses dunkelhaarige Mädchen, daß auf allerlei Textilien, Taschen und sonstigen Kram als vorgeschriebenes Maskottchen bestimmter Subkulturen prangt. Da man mit der Figur bislang in der Videospiel-Szene keine Kohle machen konnte, hat man jetzt einen Professor-Layton-Klon zusammengeschustert und lässt die Goth-Göre Rätsel lösen.

Ich habe das Spiel für gamona.de getestet, ihr könnt die Rezension hier lesen. Vorsichtig ausgedrückt war ich von “Strangerous” (allein für das Wortspiel sollte es eine Strafe geben) nicht wirklich beeindruckt. Wer also darüber nachdenkt, sich das Teil zu holen oder – Himmel hilf – es zu Weihnachten zu verschenken, sollte sich vielleicht vorher informieren. Ein solches Geschenk ist wahrscheinlich eine gute Methode, den Freundeskreis auszudünnen.

Zum Strangerous Test auf gamona.de »

Was ist schlimmer als generische deutsche Adventures von der Stange? Richtig, gar nichts. Jekyll & Hyde von Pixelcage und Bitcomposer sticht jedoch insofern hervor, als daß… äh… ich es spielen musste. Und eine Rezension bei gamona veröffentlicht habe.

Und da ich für das Spiel eine Komplettlösung anfertige, musste ich es komplett und bis in den kleinsten Winkel durchspielen. Das Ergebnis meiner kleinen Reise (und auf Wunsch auch die etwas langweiligere Komplettlösung) könnt ihr also hier bestaunen. Falls nicht, erfolgt hier die Kurzfassung: Es suckt. Big time.

Hier geht’s zum Test auf gamona.de »

An manchen Tagen will man einfach nur simple Unterhaltung – keine zermürbenden Rätsel, keine komplexe Geschichte. Einfach nur Action. Für genau diese Tage gibt es das Genre der Hack’n'Slash-Spiele, das durch die Dynasty Warriors- oder Kingdom under Fire-Reihe berühmt wurde.

Konami beweist nun, dass man auch ein im Grunde so einfaches Spielprinzip richtig in den Sand setzen kann. Was genau N3II falsch macht erfahrt ihr in meiner Review auf gamona.de!

N3II

Hier geht’s zum Test auf gamona.de »