Und wieder ein altes Adventure: Indiana Jones and the Fate of Atlantis habe ich nun auch nachgeholt, nachdem es auf Steam erschienen ist.
Fate of Atlantis gefiel mir auch wesentlich besser als The Dig. Das liegt am deutlich spannenderen, Lucas Arts-typischen Rätseldesign. Die gelungene Indy-Atmosphäre ist natürlich auch ein großes Plus. Übrigens ist Fate of Atlantis ebenfalls komplett (englisch) vertont, allerdings ist die Ton- und Sprecherqualität sehr mittelmäßig. Die Story um Atlantis ist durchweg spannend und man trifft viele, teils schräge Charaktere im Spiel.
Der Rätselanspruch ist teilweise enorm: Einige Gegenstände sind sehr gut versteckt und manche Rätsel machen auch einfach nur bedingt Sinn. Ich weiß nicht, ob ich es logisch finden soll, mir einen Kaugummi an die Schuhe zu kleben um eine rutschige Rampe zu erklimmen… Naja – mit viel Geduld und akribischen Absuchen des Bildschirms kommt man in der Regel immer weiter. Ein paar mal musste ich aber in den Walkthrough schauen, meist weil ich irgendwas (1-Pixel-kleines) übersehen habe. Ich habe übrigens den Rätselpfad genommen (man kann aus drei Pfaden wählen: Kampf, Begleitung von Sophia und Rätsel). Bis auf zum Schluß kam ich dadurch nie in lebensgefährliche Situationen, vielleicht hatte ich auch einfach nur Glück. Durch den Rätselpfad blieben mir auch die miesen Faustkämpfe erspart.
Fate of Atlantis macht auch heute noch sehr viel Spaß – Pixellook, Humor, Story und Rätsel haben nichts von ihrem Charme verloren. Nun kann ich dieses Adventure auch von meiner Liste streichen (obwohl die anderen Pfade zum erneuten Spielen einladen). Fehlt nur noch LOOM. Und nächste Woche kommt schon die Special Edition von Monkey Island 1!









