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Und wieder ein altes Adventure:  Indiana Jones and the Fate of Atlantis habe ich nun auch nachgeholt, nachdem es auf Steam erschienen ist.

Fate of Atlantis gefiel mir auch wesentlich besser als The Dig. Das liegt am deutlich spannenderen, Lucas Arts-typischen Rätseldesign. Die gelungene Indy-Atmosphäre ist natürlich auch ein großes Plus. Übrigens ist Fate of Atlantis ebenfalls komplett (englisch) vertont, allerdings ist die Ton- und Sprecherqualität sehr mittelmäßig. Die Story um Atlantis ist durchweg spannend und man trifft viele, teils schräge Charaktere im Spiel.

Der Rätselanspruch ist teilweise enorm: Einige Gegenstände sind sehr gut versteckt und manche Rätsel machen auch einfach nur bedingt Sinn. Ich weiß nicht, ob ich es logisch finden soll, mir einen Kaugummi an die Schuhe zu kleben um eine rutschige Rampe zu erklimmen… Naja – mit viel Geduld und akribischen Absuchen des Bildschirms kommt man in der Regel immer weiter. Ein paar mal musste ich aber in den Walkthrough schauen, meist weil ich irgendwas (1-Pixel-kleines) übersehen habe. Ich habe übrigens den Rätselpfad genommen (man kann aus drei Pfaden wählen: Kampf, Begleitung von Sophia und Rätsel). Bis auf zum Schluß kam ich dadurch nie in lebensgefährliche Situationen, vielleicht hatte ich auch einfach nur Glück. Durch den Rätselpfad blieben mir auch die miesen Faustkämpfe erspart.

Fate of Atlantis macht auch heute noch sehr viel Spaß – Pixellook, Humor, Story und Rätsel haben nichts von ihrem Charme verloren. Nun kann ich dieses Adventure auch von meiner Liste streichen (obwohl die anderen Pfade zum erneuten Spielen einladen). Fehlt nur noch LOOM. Und nächste Woche kommt schon die Special Edition von Monkey Island 1!

IndianaJonesandtheFateofAtlantis

Vor Kurzem hat Lucas Arts auf Steam einige ihrer alten Adventures herausgebracht. Darunter auch The Dig, das in Zusammenarbeit mit Steven Spielberg 1995 entstanden ist. Spielberg-typisch dreht es sich um Aliens und eine fremde Welt.

Story und Atmosphäre haben mich von der ersten Minute an gepackt. Die Musik von Michael Land ist fantastisch und die fremden Welten sind sehr fantasievoll gestaltet. Sämtliche Dialoge wurden außerdem vertont. Die Grafik ist logischerweise veraltet, behält aber ihren Pixelcharme. Außerdem gibt’s kleine Zeichentrick-Zwischensequenzen.

Was mir allerdings gar nicht zusagte waren die Rätsel und das ist bei einem Adventure ein kleines Problem. The Dig beschränkt sich hauptsächlich auf krude Schalterrätsel, bei denen man viel rumprobieren muss. Das ist so gar nicht mein Fall, von daher habe ich oft zum Walkthrough gegriffen. Aber selbst mit Fable für diese Art Rätseldesign dürfte The Dig eine harte Nuss sein. Hinweise sind rar und es ist viel Backtracking erforderlich. Und man gräbt oft, sehr oft – das Spiel nimmt seinen Namen in der Hinsicht recht ernst. Das Ende der Story empfand ich als etwas platt, aber bis dahin haben die tolle Atmosphäe und die interessanten Charaktere gut unterhalten.

Insgesamt war The Dig schon interessant und es schafft eine einzigartige Atmosphäre, nicht zuletzt durch die tolle Musik. Nur wären etwas einfalls- reichere Rätsel schön gewesen.

The Dig