Tag Archive: PS3


Bevor Ihr jetzt denkt “Uh, wie inkonsequent sind diese Puschen denn bitte?!” sei Euch gesagt: Wir führen Alone in the Dark natürlich weiter. Wir dachten nur, da wir ja eh mehr Gameplay zeigen wollen, sollten wir Euch eine kurzweilige und etwas aktuellere Alternative geben, die wir parallel spielen. Insofern: Willkommen zu Twisted Metal!

Zum Wochenanfang ein Encounter: Folge 69 mit Gerüchten zu einem Super Smash Bros. von Sony und mit Sony-Charakteren. Außerdem: Noch mehr Gerüchte! People Can Fly sind angeblich für die nächste Gears of War-Trilogie verantwortlich, außerdem arbeiten sie eventuell schon an Bulletstorm 2. Schließlich gibt es dann noch Leos Eindruck von Rayman Origins und wir reden erneut über Skyrim.

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Wer mich kennt, weiß, dass ich kein großer Fan von Killzone 2 bin. Insofern kann sich Sony glücklich schätzen, dass nicht ich das Spiel für Funload getestet habe – die Meinung im folgenden Video stammt von Kollege David, der auch den Killzone 3 Test in Textform verfasst hat. Von dem was ich bisher von Killzone 3 erlebt habe, stimme ich David aber in fast allen Bereichen zu.

Lasst es mich so ausdrücken: Killzone 3 ist nicht schlechter als Teil 2. Aber auch nicht besser. Genug Gerede, hier ist die Review:

Kürzlich erschien BioWares dreiste Star Trek Kopie namens Mass Effect 2 für Sonys Playstation 3. Ich hatte vor einer Weile im Random Encounter angedroht, daß ich wirklich blöd genug sei, mir das phantastische Teil einfach nochmal zu kaufen, falls es dieses Mal mit der englischen Sprachausgabe daherkäme. What do you know, auf der Blu-Ray war überraschenderweise tatsächlich genug Platz, also hat der Leo sich nochmals die Geldkatze melken lassen und erlebt zur Zeit erneut seine favorisierte Soap Opera IN SPACE!

Eine vollständige Besprechung würde kaum lohnen, aber allen Interessierten möchte ich zumindest einen kurzen Eindruck von der Qualität des Ports geben. Die erste gute Nachricht: Das Spiel hat sich, wie zu erwarten war, kein bißchen verschlechtert. Es sieht fabelhaft aus, spielt sich flüssiger als Butter auf einem Ölradiator, arbeitet mit drei- und manchmal vierdimensionalen Charakteren und erzählt dabei eine coole Story. Same old, im Grunde. Sämtliche Story DLCs sind bereits enthalten, wer also Lair of the Shadow Broker, Overlord oder Kasumi Goto noch nicht sein eigen nennt, kann hier alles auf einmal abstauben.

Neu ist der interaktive Comic, der den n00bs auf der PS3 erstmal grob erklärt, worum es überhaupt geht. Die Betonung liegt auf “grob”, zwar ist Mass Effect: Genesis (The Beginning: Awakening: Origins: Part 1) sehr gut gemacht, klasse gezeichnet und jeweils von Mark Meer bzw. Jennifer Hale großartig eingesprochen, aber man kann ein 30 Stunden RPG wie Mass Effect nunmal schlecht in fünf Minuten Comic zusammenfassen. Es gibt jedoch die Möglichkeit, die sechs größten Entscheidungen aus dem Vorgänger zu treffen, wer stirbt, wer überlebt, wer romantisiert wird usf. Das ist für Neulinge schön, gerade aber für Veteranen wir yours truly toll, die ihren alten Charakter nicht von der Xbox360 hinüberhieven konnten.

Die englische Sprachausgabe ist für Leute, die aus irgendeinem Grund nicht auf die PC Version zurückgreifen konnten, ein weiteres Argument für den Kauf. Die deutsche Sprachausgabe, das sei nochmal betont, ist keineswegs schlecht, doch dem Original kann sie nicht das kroganische Ryncol reichen. Charaktere wie Mordin Solus (Michael Beattie), Joker (Seth Green) oder eben Shepard selbst entfalten noch mehr Nuancen im Angelsächsischen, gerade bei Fem!Shep wird das sehr deutlich.

Kleinere Verbesserungen und Mankos sind ebenfalls vorhanden, fallen aber kaum noch ins Gewicht. PS3-Spieler müssen zum Beispiel auf manche kleine anekdotische Ereignisse verzichten; so lässt sich Shepards persönlicher Fanboy Conrad Verner nirgendwo blicken, was natürlich auch bedeutet, daß der Spieler ihm nicht in den Fuß schießen kann. Auf der anderen Seite soll die PS3 Version bereits die Engine von Mass Effect 3 nutzen und besser aussehen, was ich nicht beurteilen kann, da ich einer von zwei Menschen in Berlin bin, die noch einen Röhrenfernseher benutzen. Es fällt auf, daß die von der Unreal-Engine nur allzu bekannten Texturen-PopUps, also das zu späte Laden und anschließende Aufploppen der Grafik, quasi verschwunden sind. Dank der Möglichkeit zur Installation wurden auch die Ladezeiten optimiert – außer auf der Normandy selbst, wo sie mir länger denn je erscheinen.

Und das sind die groben Fakten zur PS3 Version von Mass Effect 2. Lohnt sich der Kauf? Das müsst ihr anhand eurer Lage selbst entscheiden: wer bereits alle DLCs hat, die deutsche Sprachausgabe bevorzugt bzw. auf dem PC die englische Version spielt oder dringend seinen Charakter importieren muss, darf diesen Port wohl getrost stehen lassen. Für mich, der ich neben all den anderen Dingen auch noch regelmäßige Probleme mit meiner Xbox360 habe, ist die PS3 Version durchaus sehr lohnend. Mein immerhin vierter Spieldurchgang macht mir dank Sprachausgabe, neuen Missionen und kürzeren Ladezeiten mehr Spaß denn je.  Wenn es jetzt doch nur Hanar oder Elcor als Party-Mitglieder gäbe…