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Zombies are dead to us.

Wir reden diese Woche über einen cool aussehenden Geheimtipp namens Of Orcs and Men, über einen anstehenden Steam-Port von Final Fantasy VII und über Blizzards Motivationsprobleme bei Diablo III. Tom hat außerdem Telltales The Walking Dead gespielt, nicht zu verwechseln mit dem in Entwicklung befindlichen gleichnamingen FPS von Activision. Am Ende widmen wir uns eurem Feedback.

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Wir sind ja große Fans von Projekten, bei denen absurde Spielkonzepte im wahren Leben umgesetzt werden. Je absurder das Konzept und je besser die Umsetzung, desto fabulöser. Und unser diesmaliges Item der Woche macht uns mal wieder klar, warum Videospiele so etwas tolles sind und warum man manche Abgefahrenheit besser im jeweiligen Zock ließe.

Es ist in japanischen Rollenspielen ja ganz gerne so, daß eine Waffe umso besser wird, je unpraktischer und umständlicher sie sich handhaben lässt. Obgleich das in den letzten Jahren schon einige Ausmaße angenommen hat (wir gucken in eure Richtung, Vanille und Wakka), war einer der Pioniere der Final Fantasy Reihe in dieser Hinsicht FFVIIs Protagonist Cloud Strife mit seinem berühmten Buster Sword; einem regelrechten Zanbatou-Schwert, größer als der arme Kämpfer selbst und etwa dreimal so awesome.

Wie ulkig würde es wohl aussehen, wenn jemand ein vollständig funktionables Buster Sword im Originalmaßstab bauen/schmieden würde und dann versuchte, damit einfachste Übungen zu vollführen, etwa ein wenig Holz zu zerhacken? In etwa so ulkig (Und ja, es ist verkäuflich. Fangt an zu sparen, ihr geeks.):

Wir haben uns diesmal ein bißchen verspätet, Schande über uns und Asche auf unsere Häupter. Drum fassen wir an dieser Stelle einfach flugs das zweite Quartal des Spielejahres 2010 für euch zusammen und in gerade mal zwei Monaten gibt es dann den nächsten Rückblick. Wie beim letzten Mal verraten Tom und ich euch am Ende noch unsere Favoriten des Q2 und erzählen euch, die ihr um diese Information bettelt, welche Ankündigungen für das dritte Viertel uns am meisten wohliges Herzklopfen bescheren.

Der April setzte direkt dort an, wo das letzte Quartal vollgepackt aufgehört hatte. Kaum hatten wir uns von der fesselnden Stealth-Action (und dem Auto-Aiming) in Splinter Cell: Conviction erholt und uns vergewissert, daß die Episodes from Liberty City gut und awesome auf dem Rechner angekommen waren, durften wir uns über die Rückkehr unserer Lieblings-Pelzträger Sam und Max in der dritten Staffel The Devil’s Playhouse freuen, die sich mittlerweile als eine echte Adventure-Perle erwiesen hat.

In Monster Hunter Tri haben wir riesige Bestien gejagt (oder sie uns), nach dem Grafikschock das sehr innovative JRPG Nier genossen und uns mit zehn zusätzlichen Kämpfern in Super Street Fighter IV furchtbar auf’s Maul gegeben. Fußballfans konnten unterdessen zu 2010 FIFA World Cup South Africa greifen und auf andere Art und Weise kicken.

Alles neu macht…oh, wartet, der Wonnemonat begann mit Iron Man 2. Nicht gut. Dafür ging es deutlich besser weiter, 3D Dot Game Heroes versetzte das Zelda-Prinzip mit einer ordentlichen Portion Ulk und Spielwitz in die dritte Dimension, Lost Planet 2 schürte solo nie gekannten Hass auf künstliche Intelligenz, war dafür im Multiplayer umso witziger und in Split Second flogen uns bei schneller Racing-Action die Gebäude um die Ohren.

Den kompletten Rückblick und unsere Favoriten ansehen »

Der Remake-Wahn

Die Siedler 2, Pirates!, Bionic Commando, Colonization, Final Fantasy, Super Mario – allesamt sehr gute Spiele und alle wurden bereits neu aufgelegt. Das Grundprinzip der Spiele wird dabei nur selten angerührt, oft wird nur die Präsentation überarbeitet, so hat die Neuauflage von Colonization für den PC eine zeitgemäße Grafik und nur leichte Gameplay-Änderungen. Gleiches gilt für Bionic Commando Rearmed für PC, PS3 und 360 oder Die Siedler 2: Die nächste Generation für PC. Die Final Fantasy Reihe wurde inzwischen von Teil 1-6  neu aufgelegt, so gab es diverse 1:1 Portierungen für Playstation, PSP oder Gameboy Advance, aber auch aufwändige Remakes wie etwa Teil 3 und 4 für den Nintendo DS.

Das sind nur einige Titel die wiederbelebt wurden, aber woher rührt dieser Trend? Ein Faktor ist sicherlich die vereinfachte Produktion – schließlich gab es das Spiel schonmal und gerade 1:1 Ports sind schneller Profit. Aber es wird auch auf die Fans gehört und mehr Aufwand betrieben, um alte Klassiker wieder zu erwecken – so kommt Street Fighter 4, im wesentlichen eine Neuauflage vom zweiten Teil, mit komplett neuer Grafik und neuen Charakteren. Capcom hört generell auf die Fans, sie gehen mit Megaman 9 sogar einen Schritt zurück und bringen den Titel im kompletten 8-Bit Gewand – Nostalgie pur und eine Freude für die Fans. SquareEnix macht zwar auch viele Remakes für viele verschiedene Platformen, aber bei einigen dieser Titel liegt der Profitgedanke wohl im Vordergrund – wobei die DS-Versionen von Final Fantasy vorbildlich sind. Ebenfalls vorbildlich waren die Neuauflagen von Pirates! und New Super Mario Brothers.

Remakes bedeuten aber auch Stillstand, da nur altes Material neu verwertet wird – trotzdem sind sie in gesundem Maße gut, um neuen Spielern Klassiker näher zu bringen, aber vor allem, um den eingefleischten Fans einen Gefallen zu tun. Ein paar Spiele kursieren schon länger auf den Most-Wanted Listen diverser Zocker, die ihre Lieblingsspiele in neuem Gewand sehen wollen wie z.B. Dungeon Keeper, Final Fantasy VII, oder Monkey Island. Ob man von diesen Titeln irgendwann Neuauflagen sehen wird bleibt abzuwarten – die Fans würden sich freuen.