… SquareEnix wins! Auf Kotaku ist nachzulesen, dass das Fanprojekt Chrono Trigger: Crimson Echoes nun auf Eis gelegt wurde. Das Projekt war 5 Jahre lang in Arbeit und sollte über 35 std. Spielzeit mit fan-geschriebener Story bieten und so eine Fortsetzung zu Chrono Trigger darstellen. Jetzt – kurz vor Release von CE – schaltete sich SquareEnix ein und forderte die Entwickler des Fanprojekts auf, sämtliche Arbeiten einzustellen. Damit sind 5 Jahre Fanarbeit für die Katz! Rein rechtlich macht SquareEnix da auch gar nichts falsch, es ist schließlich ihr Besitz, an dem dort rumgewerkelt wurde. Moralisch darf man dem Megakonzern aber durchaus Vorwürfe machen. Welchen Schaden hätte solch ein Fanprojekt, das kostenlos als ROM vertrieben werden sollte, verursacht? Wäre es für die Marke Chrono Trigger nicht sogar positiv gewesen? Warum kappt SquareEnix erst jetzt, kurz vor Release, die Entwicklung?
Da fällt mir direkt ein anderer Entwickler ein, der gänzlich anders mit der Situation umgegangen wäre: Valve. Ihr bastelt eine hervorragende Mod für eines unserer Spiele? Ihr seid eingestellt! – Siehe beispielsweise Counter- strike. SquareEnix ist da nicht so tolerant, allerdings hätten die Entwickler von CT:CE auch damit rechnen und ihr Projekt geheim halten können – gerade nach bereits gescheiterten Fan-Versuchen mit Chrono Trigger: Ressurection. Trotzdem gilt generell: Mods und Fanprojekte helfen den Spielen! Sie erhöhen die Langlebigkeit eines Spiels enorm und können die Fanbasis zudem erweitern.
Wo wir schon bei negativen Schlagzeilen zu SquareEnix sind: Final Fantasy XIII wird wahrscheinlich nicht die japanische Original-Tonspur enthalten, wie hier zu lesen ist. Für viele ist das unerheblich, für mich aber ärgerlich, da der O-Ton doch meist der Beste ist. Grund ist übrigens der westliche Release auf PS3 und 360, da die DVDs der 360 nicht genug Fassungsvermögen haben. Meine Frage an SquareEnix: Wozu gibt es X-Box Live?
