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Auch zur Special Edition von The Secret of Monkey Island gibt’s eine kurze Video-Review. Ich verrate zwar nichts über die Story, aber ein paar der gezeigten Szenen könnten leichte Spoiler für Monkey Island Neulinge sein.

Hier geht’s zum Video auf YouTube, wie immer in HD.

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Seit heute kann man für 8,99€ die Special Edition zum ersten Teil von Monkey Island bei Steam herunterladen. Da ich sehr gespannt auf die neue Optik und die Sprachausgabe war, habe ich mir das Remake zugelegt. Hier mein Ersteindruck:

Lucas Arts hatte bereits erwähnt, dass sich die Special Edition sehr genau ans Original halten wird. Daher auch die Option, zu jeder Zeit zwischen Original und Remake zu wechseln. Optisch gefallen mir beim Remake vor allem die Hintergründe, die teilweise um stimmige Details erweitert wurden und sogar mit ein paar Spezialeffekten glänzen. Außerdem unterstützt das Spiel sehr hohe Auflösung – selbst 1920×1200 sind möglich. Guybrush’s neues Charakterdesign gefällt mir hingegen weniger, sieht er doch seltsam aus mit der hohen Stirn und der gewaltigen Frisur. Die anderen Charaktere gefallen mir bisher sehr gut, ich habe aber erst für kurze Zeit gespielt und somit nur eine Handvoll Einwohner von Mêlée Island getroffen (und die erste Szene mit LeChuck gesehen).

Der Special Edition merkt man leider an, dass sie auch auf Konsolen funktionieren soll. Ohne Tastatur ist das Spiel nicht spielbar, da man für das Anzeigen des Inventars und der Interaktions-Verben jeweils eine Taste drücken muss. Da frage ich mich, warum die nicht standardmäßig am unteren Bildschirmrand eingeblendet werden, wie es bereits beim Original der Fall war. Per F10 Taste wechselt man zur Originalversion, dort ist die Tastatur natürlich nicht nötig.  Jede Animation des Originals wurde in die Special Edition übertragen – die Animationen sind also auch entsprechend  simpel. Die englischen Stimmen sind bisher sehr passend und der Humor kommt auch gesprochen sehr gut rüber (allein die Zirkus Brüder!). Ab und zu merkt man allerdings, dass die Dialoge eher für’s Lesen gedacht waren. Die Musik ist super, an einigen Stellen bleibt das Spiel aber still – eben genau wie das Original.

Die Schwächen in der Bedienung trüben zwar etwas das Gesamtbild, aber die neue Präsentation kann sich sehen (und hören) lassen. Das Remake wurde wortwörtlich auf dem Original aufgebaut, somit spielt man das exakt gleiche (spitzenmäßige) Spiel und kann sich stets den Wandel zwischen Pixellook und HD-2D Grafik anschauen. Schade: Bei der Originalversion kann man nicht die Stimmen zuschalten.

Monkey Island Neulinge sollten spätestens jetzt zuschlagen. Aber auch für Fans der Serie ist das Remake einen Blick wert. Sollten sich im Verlauf des Spiels noch Besonderheiten herausstellen, werde ich den Artikel entsprechend editieren. Aber auch wenn das hier ein Ersteindruck ist – die Nähe zum Original wird deutlich klar und ich bezweifle, dass sich das Mittem im Spiel ändern wird.

[Update] Habe das Spiel jetzt durch (was auch nicht so schwer ist, wenn man es schon kennt). Die Qualität der Hintergründe schwankt, vor allem auf Monkey Island wirken einige Gegenden recht lieblos. Ansonsten sind mir keine unpassenden Sprecher o.ä. aufgefallen. Trotzdem würde ich mir noch den Originalmodus mit Sprachausgabe wünschen.

Ich denke, den letzten Satz des Spiels kann ich auch ohne Spoilerwarnung verraten: Guybrush Threepwood will return!

MISE