Tag Archive: xbox


Den tollen Fleischjungen haben wir bereits im letzten Random Encounter kurz besprochen, jetzt gibt es auf Funload.de auch meine Review zum Retro-Spektakel.

Wer keinen Bock auf die Textwand hat, kann alternativ (oder zusätzlich) die Video-Review anschauen. Die habe ich geschnitten und zum größten Teil geschrieben, gesprochen wird sie wiederum von Kollege David. Und ja, ich weiß: Super Meat Boy ist in Videospiel-Zeit schon “Old News”, dennoch kann man dieses Spiel auch noch nach Release entsprechend würdigen.

Also: Lest den Test, schaut die Review und verratet uns gleich noch, was ihr von Team Meats Platformer haltet! Zur Super Meat Boy Review auf Funload.de »

Blade Kitten. Müssen wir mehr sagen? Na gut: Es geht um ein Catgirl mit einer schwebenden Klinge. Immernoch nicht genug? Okay, okay, wir erzählen euch mehr. Wir haben das kleine Jump&Run der Krome Studios durchgespielt und hatten dabei sogar richtig viel Spaß.

In unserem Test erfahrt ihr nun, ob sich der Kauf von Blade Kitten lohnt!

Zum Test von Blade Kitten »

Ich gebe es ganz offen zu: Ich bin für diese Motion Control Spielereien einfach nicht wirklich zu haben. Mich hat das Eye Toy damals nicht vom Hocker gerissen und auch Sonys “Muhf”, Microsofts Kinect (vormals “Project Postnataldepression”) und dieses süße Wettrüsten interessieren mich höchstens peripher. Mag sein, daß wir bald alle im Stil von Minority Report oder Heavy Rain unheimlich cool und gleichzeitig albern vor dem Bildschirm mit unseren Gliedmaßen rummachen, aber ich werde wohl auch in Zukunft einen ordentlichen Controller oder ein anderes Peripheriegerät in der Hand eher zu schätzen wissen.

Und doch hat mich eine Sache an der Präsentation zu Kinect aufhorchen lassen: Die Sprachsteuerung. Na klar, wir alle haben uns köstlich amüsiert, als die hölzernen Zwillingsschwestern den Video Chat vorgestellt haben, aber mich interessiert eigentlich mehr, daß man der Xbox Sprachbefehle erteilen kann. Wenn man den Erfahrungsberichten glauben darf, funktioniert das sehr gut, selbst bei normaler Lautstärke und undeutlicher Aussprache. Das wirkt, als könnte das System vielleicht zu sensibel sein, es wäre schon blöd, wenn sich die Konsole zwischendurch einfach abschalten würde, weil sie statt eines Gesprächs über Björn Borg den Befehl “Turn Off” verstanden hätte. Auch ist bereits bekannt, daß die Konsole nicht zwischen Sprechern unterscheidet.

Die Sadisten von Kotaku sind natürlich flugs auf die Idee gekommen, dieses System zu nutzen, um Freunde und Bekannte hemmungslos zu ärgern. Grund genug für mich, eine kleine Top 5 von Sprachbefehlen zusammenzustellen, die ich gerne bei Kinect sehen würde. Sei es, weil sie für Schabernack zweckentfremdet werden können, sei es, weil ein solcher Befehl einfach nur lustig und/oder total awesome wäre.

5. “Xbox: FINISH HIM!”

Im Grunde beliebig ersetzbar durch andere Mortal Kombat Phrasen oder sonstige martialische Sprüche (Xbox: Kill!). Ganz ehrlich, wie großartig wäre es denn bitte, euren besten Freund auf der Couch von eben jener Konsole zerstört werden zu sehen, auf der er euch gerade den Hosenboden versohlt hat? Oder als zusätzliche Demütigung, nachdem ihr ihn soeben nass gemacht habt? Kommt schon, ihr würdet es tun. Wir alle würden das.

4. “Xbox: Turn off!”

Der Klassiker. Kann auch, wenn man den Gegenüber nicht allzusehr ärgern will, durch “Xbox: Pause!” ersetzt werden. Eine moderne Abwandlung des klassischen “Drück Alt + F4″-Streichs, aber direkter. Hoffentlich nicht (oder hoffentlich doch?) über Voice Chat aktivierbar, ansonsten könnte man die Population auf einem Spielserver durch einmaliges Rufen des Befehls sehr schnell ausdünnen. Auch klasse, wenn eure Freunde die Konsole belagern, während ihr spielen wollt.

3. “Xbox: Live!”

“Live”, nicht wie “leif” ausgesprochen, sondern wie “liff”. AKA der Pinnochio Befehl. Ja, ich bin der festen Überzeugung, daß sich die Xbox auf einen Befehl hin erheben können sollte, um fortan als Compagnon, Mitspieler oder persönlicher Golem zu agieren. Wie, was, unrealistisch? Euch werd ich’s zeigen, wartet nur, bis euch meine Xbox auf einen Befehl von mir hin vermöbelt…

2. “Xbox: Red Ring of Death!”

Ihr wusstet, daß das kommen würde. Es soll gar nicht mal ein Seitenhieb auf Microsoft sein oder darauf, daß die Problematik mit der Xbox 360 Slim behoben worden sein soll. Vielmehr wäre es faszinierend, wenn dieser Befehl tatsächlich eingebaut wäre, in der Anleitung dokumentiert und fortan als Probe der Standfestigkeit über dem Spieler hinge. Was würde siegen: Unsere Neugierde, es auszuprobieren? Oder doch die Vernunft und Angst vor dem Konsolentod? Man bedenke die Implikationen! Die Krönung des Gags wäre, wenn die Xbox dann sagt “I’m sorry Dave, but I cannot do that.”

1. “Xbox: Play!”

Wir hatten wohl alle schon solche Momente: Das Spiel ist schlecht, die aktuelle Passage zu hart oder wir haben uns “Avatar – The Burning Earth” ausgeliehen und wollen unseren Gamerscore pushen. Was in “New Super Mario Bros. Wii” Luigi für uns erledigt, könnte ab nun die Konsole selbst machen! Zugegeben, das hat eigentlich nichts mehr mit Gaming zu tun und wäre so ziemlich der Inbegriff der Faulheit, aber es ist ja auch nicht so, daß es der erste Automatismus in Spielen wäre.

Ich fasse zusammen: Diese Befehle müssen dringend rein. Microsoft, macht euch ran!

Die E3 2010 ist gestartet und die erste Pressekonferenz ist auch schon vorbei. Microsoft stellten ihr Lineup für das kommende Jahr vor.

Eine der größten Überraschungen, der mangels Gameplay allerdings etwas die Wucht fehlte, war Codename Kingdoms, das exklusiv für die 360 von Crytek entwickelt wird. Ein 300-ähnliches Actionspiel mit der CryEngine 3? Könnte interessant werden!

Für mich ebenfalls überraschend war die Demo von Halo: Reach. Ich spiele mich gerade durch die Halo-Reihe und habe Teil 1 und 2 auf dem PC bereits hinter mir. Die ersten Minuten der Live-Demo sahen auch sehr nach typischen Halo aus, doch dann ging es in einem kleinen Raumschiff und mittels einer beeindrucken Übergangssequenz ins All, wo man tatsächlich Weltraumschlachten bestreiten wird. Das erinnert angenehm an Freelancer und wir wissen alle, dass dieses Genre leider so gut wie ausgestorben ist. (*immernoch auf neues Starfox hoff*)

Ein großer Teil der Show wurde Kinect gewidmet, derzeit noch besser bekannt als Project Natal. Sämtliche gezeigte Spiele kamen aber als sehr “gimmicky” rüber und zielten deutlich auf den Casualmarkt, den Nintendo nun schon seit vier Jahren mit der Wii bedient. Lediglich die Interface-Möglichkeiten sehen sehr cool aus und auch mit dem Headtracking kann viel gemacht werden – Coregames von namenhaften Entwicklern gab es leider nicht; nur sehr peinliche und schlecht geschauspielerte Präsentationen. Was ich damit sagen will: Noch hat mich Kinect nicht überzeugt, aber das Potential ist da. Ich bin vor allem gespannt auf den Preis, den will Microsoft nämlich noch nicht rausrücken.

Ich bin zwar kein Metal Gear-Spieler, aber die ersten Gameplay-Szenen von Metal Gear Solid: Rising sahen extrem cool aus. Raiden schnetzelt sich wie ein irrer durch Fleisch und Metall und das hervorragend choreographiert. Seht selbst.

Weiterhin wurde Gears of War 3 im 4-Spieler Coop-Modus gezeigt, da ich die Reihe aber nicht gespielt habe, kann ich nicht viel darüber sagen, bis auf: Das Gras war tatsächlich Grün! Wow! Ansonsten gab es noch die Enthüllung der neuen Xbox 360 Slim, die sehr elegant aussieht, leiser sein soll, integriertes WLAN besitzt und mit 250 GB daherkommt – sehr verlockend. Der Clou: Die neue 360 kommt bereits diese Woche in die Läden und jedem Anwesenden der Konferenz wird eine dieser neuen Konsolen geschenkt! Das lass ich jetzt mal unkommentiert als großzügige Tat Microsofts stehen.

Insgesamt war die PK in Ordnung, die erste Hälfte war vollbepackt mit Actiontiteln, die zweite Hälfte mit viel und teils sehr langatmigen Gerede über Kinect und ein paar Live-Demos, die den Begriff “Fremdschämen” neu definieren. Ob nun gewollt oder nicht: Es war unterhaltsam, jedoch fehlten die großen Überraschungen und Spieleankündigungen. Mal sehen, ob Sony und Nintendo das toppen!